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Novo mesto – Das zentrum der Region Dolenjska
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Novo mesto – Das zentrum der Region Dolenjska
Stadtgemeinde
Novo mesto

Seidlova 1
8000 Novo mesto

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fax.: +386 7 39 39 208

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Wenn man an die Region Dolenjska denkt, kommen einem die Bilder einer bewegten Landschaft mit zahlreichen Hügeln mit Kirchen darauf vor die Augen, Bilder vom mächtigen Gorjanci Gebirge, die weiten Wäldern um das Städtchen Koèevje herum und der grünen Schönheit – dem Fluss Krka. Letztere ist bereits seit Jahrhunderten ein Wegweiser für alle Bewohner dieser Region und auch für alle Reisenden.

Archäologen haben mit Hilfe von materiellen Resten das Leben der ersten Siedler in dieser Gegend dastellen. Die Grotte Lukenjska jama bei der Ortschaft Preèna was ein Wohnstätte der Steinzeitmenschen. Die erste Schatzkammer sind jedoch die Fundstellen aus der älteren und jüngeren Eisenzeit. Die günstigen Verkehrsverbindungen, die Geformtheit der Oberfläche, das Klima und die Fundstellen von Eisenerz haben die Entstehung von Siedlungen auf den von der Natur gut geschützten Hügeln ermöglicht. Archäologische Funde aus dieser Zeit zeugen von grossem Geschick der Designer von Metallen und Ton, der dichten Besiedelung und des kulturellen Aufschwunges in dieser Zeit. Novo mesto reiht sich mit den alljährigen neuen Entdeckungen endgültig unter die bedeutendsten kulturellen Mittelpunkte der Zeit zwischen dem 8. Und dem 1. Jahrhundert vor Christi in Europa. In der Nähe von Novo mesto verlief ein bedeutender römischer Verkehrsweg von Ljubljana nach Sisak. In der Antike habe hier auch die Römer ihre Spuren hinterlassen.

Im Mittelalter haben Adelsfamilien und kirchliche Einrichtungen begonnen bei ihrem Vordringen in Richtung Südeuropa bei der Festigung ihrer politischen und wirtschaftlichen Neigungen auf den neueroberten Gebieten Marktflecken und kleine Städte zu gründen (so z.B. Kostanjevica, Otok pri Dobravi, Novo mesto), die Verwaltungs- und Militärmittelpunkte ihres Grundbesitzes waren. Auch die Habsburger benötigten eine mit einer Mauer umgebene Siedlung für die Festigung ihrer Macht in diesem Raum.

Herzog Rudolf IV. Von Habsburg gründete am 7. April 1365 in diesem Raum, wo es bis dahin noch keine Siedlungen gab, eine Stadt, die er nach sich Rudolfswerth benannte. Die Leute nannten die Stadt jedoch bereits von Anfang an Novo mesto, weil es damals wirklich neu war. Hier waren die Anfänge des mehr als sechshundert jahre dauernden Schaffens von Menschen in dieser Stadt, dessen Spuren im heutigen Novo mesto zu finden sind.

Gewerbe und Handel waren die grundlegenden wirtschaftlichen Tätigkeiten in den ersten Jahrhunderten und ermöglichten der Stadt ihre Blütezeit. Diese Entwicklung der Stadt wurde mit Gewalt von den Türken unterbrochen und verhindert, die jedoch diese mit einer starken Festung umgebene Stadt nie besetzten konnten. Nach 1786 wurde die Stadtmauer an einigen Stellen niedergerissen, an andern wurde sie für die Einrichtung von Wohngebäuden verwendet. Die Reste der Stadtmauer sind heute noch nahe des Propsteigartens zu sehen.

Die Stadt wurde von einem erwählten Stadtrichter und den Mitgliedern des Stadtrates geleitet. Diese trafen sich im Rathaus, auf dem Glavni trg (Hauptplatz) oder dem Veliki trg (Grosser Platz). Der Hauptplatz war der zentrale Platz des mittelalterlichen Novo mesto. Das im Jahre 1720 erbaute Rathaus haben die Bürger von Novo mesto zu Beginn des 20. Jahrhunderts niedergerissen und an der Stelle das heutige gebaut. Auf dem Rathaus war immer auch das Wappen von Novo mesto, mit dem Abbild des Gründers der Stadt Rudolf des IV., das seit dem 14. Jahrhundert das Symbol der Stadt ist.

In Novo mesto gibt es für die Stadt und für die Region Dolenjska bedeutende kirchliche Einrichtungen. Auf der Flucht vor den Türken siedelten sich 1472 hier die Franziskaner an. Auf dem Platz der Kapelle des Hl. Leonhart wurden eine Kirche und ein Kloster gebaut. Die gelehrten Mönche haben eine bedeutende Rolle bei der Erziehung der Jugend eingenommen, vor allem nach 1746 als Maria Theresia in Novo mesto ein Gymnasium gründete, dessen Leitung und das Unterrichten der Jugend sie den Franziskanern anvertraut hat. Letztere leiteten das Gymnasium bis 1870, als es verstaatlicht wurde. Die Bücherei des Klosters, die Rennaissance-Grabmäler und die Kirchenausstattung wirken seit jeher einladend auf Ästhetikliebhaber.

Cäsar Friderik der III. Und Papst Aleksander der VI. Haben 1493 bei der Kirche des Hl. Nikolaus ein Kolegiaten-Kapitel gegründet, das es heute noch gibt. Die dominante Lage der Kapitelkirche gibt den Veduten von Novo mesto ihre typische Gestalt. Die Kirchenausstattung, in deren Rahmen das Altarbild des Hl. Nikolaus die zentrale Stelle einnimmt, malte der italienische Maler Jacobo Robusti Tinttoretto, während die Bildergalerie der Kapitel-Propste und ein reiches Archiv über von der Bedeutung dieser kirchlichen Einrichtung zeugt.

In Novo mesto gab es zwischen 1672 und 1786 noch ein Kapuzinerkloster; der Gottesdienst wurde ausserdem auch in der Kirche des Hl. Martin, der Hl. Katharina, des Hl. Georg und des Hl. Florians verrichtet. An diese Kirchen erinnern heute nur noch die Namen von Strassen und Märkten.

Zu Beginn des 19. Jahrhunderts wurde Novo mesto für eine kürzere Zeit auch von den Franzosen verwaltet. In der Zeit kam die Stadt auch mit allen wirtschaftlichen, technischen und gesellschaftlichen Ereignissen in Europa in Berührung. Vor allem in der zweiten Hälfte des Jahrhunderts kam es zu einem Volkserwachen, was sich in der Stadt vor allem als Wettkampf zwischen den slowenisch und den deutsch orientierten Bürgern um die Übermacht im Lande manifestierte – und vor allem in der Stadtverwaltung. Es wurden zahlreiche Volksverbände gegründet (eine Volksbibliothek, der Turn- und Sportverein Sokol, ein Feuerwehrverein, ein Musikverein), wo sich die Bürger der Stadt trafen, in verschiedenen Bereichen kreativ und aktiv waren waren und so moralisch und finanziell die Idee des Slowenentums unterstützten. In Novo mesto wurde so 1873 das erste sogenannte Volkshaus in Slowenien gebaut und wurde zum zentralen Punkt für das kulturelle und gesellschaftliche Leben in der Stadt bis hin zum Zweiten Weltkrieg. Es war dies auch die Zeit als der erste Zug in Novo mesto einfuhr, als das dortige Krankenhaus gebaut wurde, sowie die Brücke Kandijski most und vereinzelte andere öffentliche Gebäude ausserhalb der Stadtmauer, die auf die Erweiterung der Stadt im 20. Jahrhundert hinwiesen.

Der Erste Weltkrieg unterbrach diesen vielversprechenden, Entwicklungsprozess der Stadt, obwohl sie von diesem Krieg eigentlich nur mittelbar als Ort hinter den Fronten zu spüren bekam. Die Armut der dortigen Bewohner und die Todesopfer unter den Jugendlichen an der Front zeichneten die Stadt für vier Jahre. So kann man die Erleichterung der Stadtbürger nach Ende dieses Krieges verstehen und auch den erneuten Aufschwung ihrer Arbeit auf verschiedenen Gebieten in dieser Zeit. Im Bereich der Wirtschaft wurden bereits damals die Grundlagen für die späteren Industrieanlagen gelegt, die alten Vereine aus der Zeit vor dem Krieg wurden wieder ins Leben gerufen, Künstler trafen sich wieder in der Stadt und veranstallteten Ausstellungen mit dem dazugehörigen kulturellen Programm. Die Stimmung dieser Zeit kann bereits aus der Benennung dieser Zeit erkannt werden: Novomeška pomlad (Der Frühling von Novo mesto). In dieser Zeit lebte auch der Fluss Krka auf. Die Stadtbürger bauten an seinen Ufern Schwimmbäder, Bootshäuser und Spazierwege, wo sie vor allem in den Sommermonaten ihre Freizeit verbrachten.

Erneut griffen jedoch die Wirren des Krieges grob in den Lauf des Geschehens in Novo mesto ein. Die Stadt war nach einer kurzen deutschen Besatzung bis zum Jahre 1943 unter italienischer Verwaltung und später bis zum Ende des Krieges unter deutscher. Der alte Stadtkern wurde wegen Bombenangriffen stark beschädigt – noch schmerzvoller jedoch waren die menschlichen Verluste.

In der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts änderte die Stadt Novo mesto ihre Gestalt sehr. Sie entwand sich endgültig ihrer mittelalterlichen Stadtmauer. Dies war die Zeit der Entstehung von zahlreichen Industrieanlagen und der damit geförderten Urbanisierung der Stadt. In diesen Jahren wurden alle zentralen Schul-, Gesundheitswesen- und Kultureinrichtungen in der Region Dolenjska gegründet.

Noch ein drittes mal griffen die Waffen in den Lauf des Geschehens des vergangenen Jahrhunderts ein. In der Ortschaft Pogance fiel der erste Schuss im Krieg für Slowenien 1991.

Die Stadt Novo mesto schritt ins 21. Jahrhundert als zentrales wirtschaftliches, kulturelles, religiöses, Kultur-, Bildungs-, und Sportzentrum der Region Dolenjska und übernahm fest die Führungsposition als solches im Südosten Sloweniens.

 

Halstat - helmet
Der Grunder des Stadt Novo mesto
Novo mesto nach Valvasor
Die Fluß Krka - gefroren
1991 - der Befreingskrieg
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